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Bei Umstellung auf IPv6 ganz dringend beachten:

Wenn man ein privates IPv6-Subnetz auf einem Webserver installiert, muß unbedingt auch die Firewall angepaßt werden. Ansonsten ist der Server ebenso sicher, wie ein Tresor, bei dem die Rückwand fehlt!
Tipp: “man ip6tables”
Alles Weitere wird dem Besucher als Übungsaufgabe überlassen.

Wenn das Telefon Samstags klingelt…

Ein Telefonanruf gegen 19:15 am Samstag:

Ich: “Markus Stenzel, guten Tag?”

Anruferin: “Guten Tag, mein Name ist [...] ich habe Sie bei [...] gesehen, wie Sie an den Computern gearbeitet haben.”

Ich: *freue mich* “Ja, ich erinnere mich, ich war bei [...] und wir haben doch miteinander gesprochen!”

Anruferin: *ruhe* Was soll das?

Ich: Ich freue mich aufrichtig, daß Sie mich wirklich angerufen haben.

Anruferin: Nein, das kommt mir aber jetzt komisch vor. So geht das nicht.

*klick*

Ich bitte nicht um Entschuldigung: weder für Lebensfreude, noch für Freude an der Arbeit, egal wie verstörend dieses bei anderen Personen ankommen mag.

OpenSource im Studium wird eingestellt

Liebe Freunde der kostenlosen Lernsoftware!

Seit April 2008 veröffentliche ich die Softwaresammlung “OpenSource im Studium” regelmäßig in zweimonatigen Abständen als Softwareangebot meines gleichnamigen Kurses bei der Fernuniversität Hagen. In den folgenden Jahren erfreute sich die CD steigender Beliebtheit und fand sogar ihren Weg in das Nachrichtenportal Spiegel Online mit etwa 1100 Downloads in jenem Monat.

In den vergangenen zwei Wochen habe ich, ausgelöst durch eine leichte Erkrankung den Dialog mit meinen früheren Nutzern und PC-Betreuern gesucht; leider vergeblich. Diejenigen die ich erreichte, waren schon seit einiger Zeit nicht mehr als Dozenten tätig. Die Downloadzahlen der letzten Programmversionen sind permanent rückläufig, die Downloads von März lassen sich beinahe an Fingern und Zehen abzählen.

Es scheint, daß durch die fortschreitend flächendeckende Versorgung der ländlichen Gebiete, sowie auch durch die neue Technologie LTE der Download von Lernsoftware auch in ländlichen Gebieten problemloser möglich ist, als noch im Jahre 2008. Somit ist die ‘OpenSource im Studium’ ein Auslaufmodell, dessen Aktualisierung kaum mehr einem Studenten Vorteile bringt.

Ich habe mich daher entschlossen, die Aktualisierung der DVD einzustellen und danke allen Anwendern von ganzem Herzen für die Treue.

Herzliche Grüße und weiterhin viel Erfolg beim Studium,

Ihr
Markus Stenzel

Die Freuden und der Hass eines schnellen Internets

Etwa ein Jahr lang bin ich eigentlich zufriedener Kunde von Unitymedia gewesen. Die Qualitätsvorteile liegen auf der Hand: Schneller Kabelanschluß mit 100 MBit, drei Rufnummern mit ISDN-Emulation sind für 40 Euro eine ordentliche Leistung. Außerdem investiert Unitymedia in Glasfasern und ist damit deutlich zukunftssicherer als diese Rosa Firma.

Als ich seinerzeit den Kabelanschluss beantragte, wurde mir recht zügig eine neue Dose als Ersatz meines alten Antennenanschluß gelegt. Nach der Montage funktioniert zwar das Internet mit optimaler Geschwindigkeit, jedoch das TV nicht mehr. Profis werden nun wohl aufstöhnen: Natürlich nicht, was will der Depp eigentlich?

Seinerzeit habe ich bei Unitymedia angerufen und um Rat gebeten. Das Credo meines Anrufes: Ich möge meinen (immerhin) recht modernen Fernseher auf Kabelanschluss umschalten, dann klappt das auch mit der Grundversorgung.

Seit heute bin ich aber echt sauer: Zwei Unitymedia-Techniker haben mich kurzerhand von der Grundversorgung abgeklemmt. Denn ich habe ja nur Internet und Telefon bei denen bestellt, von Fernsehen war nicht die Rede. Dafür solle ich zusätzlich zu den 40 Euro nochmals 17,90 Euro im Monat ausklinken.

Das ist ungefähr so, als wenn man sein Auto zum Ölwechsel in die Werkstatt gibt und der Mechaniker grinsend alle 4 Reifen durchsticht und dann sagt: Für 17,90 im Monat können Sie ja bei uns eine Reifenversicherung abschließen!

Sowohl Telekom, als auch Vodafone können hier nur maximal 50 MBit bereitstellen. Was tun? Siegt die Wut über die Vernunft?

Erbitte Kommentare…