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OpenSource im Büro, Download bei heise
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Durchgestrichene Links führen zu einer älteren Version der CD/DVD.

OpenSource im Studium: April 2013

Mit einer Oster- und zeitumstellungsbedingten Verzögerung erscheint nun endlich die ‘OpenSource im Studium’, Ausgabe April 2013.

Hinweis: Die nagelneue Version von LibreOffice 4.0 hat es leider nicht auf die DVD geschafft. Ich habe die Version im Produktiveinsatz und werde jeden Tag durch viele kleine Fehlerchen und Ungereimtheiten genervt. Auch empfiehlt der Hersteller selber den “konservativen” Nutzern, also denjenigen Anwendern, die auf Stabilität mehr Wert legen, als auf neue Funktionen, die Verwendung der alten Version 3.6. Und genau dieses werden wir auch tun – und zwar solange, wie die 4.0 nicht ebenso stabil daherkommt, wie die Altversion. Sollten in den nächsten Monaten jedoch gravierende Sicherheitslücken in der 3.6 gefunden werden, müssen wir abwägen. Das Hauptziel der OSiS ist und bleibt ein stressfreies Studium.

Ich wünsche allen Studierenden ein erfolgreiches Sommersemester 2013!

[Hier] klicken für den Download der ‘OpenSource im Studium’

Crash bei StartSSL

Bisher war ich mit der israelischen Zertifizierungsstelle StartSSL sehr zufrieden. In der Tat war ich so zufrieden, daß ich eine Anleitung zur Generierung eines StartSSL Code Signing Certificate hier veröffentlicht habe. Was sich die Firma StartSSL aber neuerdings leistet, läßt mich an meinem Verstand zweifeln:

Im April 2013 werden meine E-Mail- und Serverzertifikate ablaufen. Um dieser Problematik vorzugreifen, habe ich meine “Class 2 Validation” bei StartSSL aktualisiert (US$ 59,-). Vergleicht man diesen Preis mit einem simplen 1-Jahres-Zertifikat bei Verisign ist die Ersparnis gigantisch. Mit einer Class 2 Verification kann der Administrator beliebig viele Zertifikate für seine Domains und E-Mail-Adressen erstellen. Die 59 US-Dollar sind für den Aufwand des Prozess der Registrierung bei StartSSL.

Beim Versuch aber, ein Zertifikat für www.HostingUndService.de zu erstellen, bekam ich die simple Meldung:

  • Domain “hostingundservice.de” appears on a blacklist.
  • Please try it again or email the Certmaster for further information.

Gesagt, getan. Kurze E-Mail mit dem Inhalt: “Can you tell me which kind of „issues“ you have found?”

Es folgte ein Verweis auf eine Google-Webseite. Dort steht vermerkt: “Yes, this site has hosted malicious software over the past 90 days. It infected 0 domain(s), including .” (Übersetzung: “Ja, diese Site hat bösartige Software in den letzten 90 Tagen angeboten. Sie infizierte NULL Domain(s), inklusive .“)

Wahnsinn, da habe ich ja was angerichtet: Null Punkt(e) mit Schadsoftware zu infizieren…! :)

Nun ist mir nicht wirklich bekannt, was mein böser, böser Server denn getan hat. Nach dreimaligem Nachfragen habe ich endlich einen Brief auf totem Baum geschrieben. Wiederum bekam ich die freundliche Antwort von StartSSL, sie würden meine Domain manuell prüfen und freigeben. Eine Antwort auf meine Frage konnten sie mir aber wiederum nicht geben. Vermutung: Wahrscheinlich existiert keine Antwort.

Wer schon einmal Virustotal.com verwendet hat, weiss, daß viele harmlose (z.B. gepackte) Dateien bei einigen, wenigen Virenscannern für Warnungen sorgen können. Das Blacklisten von Domains auf Basis einer solch dürftigen Informationslage ist nicht sinnvoll, wenn nicht bekannt ist, wie man als Webmaster das Problem beseitigen kann. Auch Google hat keinen Versuch unternommen, den Webmaster der Seite zu kontaktieren und den angeblichen Virenbefall zu melden, obwohl sie angeblich Kenntnis davon hatten.

In diesem Monat hat der Virenscanner AVG eine Windows-Systemdatei als “bösartig” erkannt und gesperrt, woraufhin sich die Computer nicht mehr starten ließen. Folgten wir konsequent den Regeln von StartSSL, müssen wir nun alle Webserver unter Microsoft Windows blacklisten. Eine sehr unglücklich gewählte Regelung.

Ich für meinen Fall werde den 22. März 2013 abwarten. Dann sind nämlich die 90 Tage um und ich kann gerade noch rechtzeitig meine E-Mail-Zertifikate erstellen. Wollen wir hoffen, daß so etwas nicht alle 2 Jahre geschieht. Ich werde in Zukunft die  Prüfung meiner Domain(s) vor Abschluss der kostenpflichtigen “Class 2 Validation” durchführen und notfalls auf Comodo ausweichen müssen.

OpenSource im Büro // März 2013 erschienen!

Zur Feier des Erscheinens der Version 4.0 des beliebten Office-Pakets LibreOffice erscheint nun eine aktualisierte Version der DVD ‘OpenSource im Büro’ (OSiB).

OSiB enthält eine sorgfältig ausgewählte Menge von Anwendungsprogrammen, die einerseits kostenlos erhältlich, andererseits auch im geschäftlichen Umfeld kostenlos genutzt werden dürfen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Supportseite.

Wichtige Informationen

Es gibt einige wichtige Neuigkeiten. Bitte lesen Sie diese durch, bevor Sie OSiB herunterladen.

LibreOffice 4.0

Vor kurzer Zeit ist LibreOffice 4.0 erschienen. Jede volle Versionsnummer enthält viele neue Funktionen und Verbesserungen. Durch die vielen Änderungen können aber auch unbemerkt etliche neue Fehler im Office-Paket enthalten sein. Sollten Sie Schwierigkeiten haben, deinstallieren Sie die Anwendung in der Systemsteuerung (Windows 7/8: “Programme und Funktionen” – Windows XP: “Software”) und installieren dann die alte LibreOffice-Version von der DVD ‘OpenSource im Büro, Ausgabe September 2012″.

Java Runtime 6 wird zu 7

Die Java Laufzeitbibliothek in der Version 7 erlangte in den letzten Monaten in der Presse traurige Berühmtheit, da es eine Sicherheitslücke enthielt, die besonders einfach von Kriminellen ausgenutzt werden konnte. Leider, leider verlangt das Finanzamt bei der Verwendung der Software “ElsterFormular”, bzw. der Beantragung des für die Übertragung von Steuererklärungen größtenteils notwendige Zertifikats, eine “aktuelle Java 7 Laufzeitumgebung”. Auch die aktuellste Version 6 Update 39 wird von der Webseite nicht akzeptiert. (Pikant an dieser Information ist auch , daß das “Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie” (BSI) den Betrieben angeraten hat, die Java-Funktion im Betriebssystem auszuschalten.)

Zwangsweise findet sich in dieser Ausgabe der ‘OpenSource im Büro’ nun die Version “Java-RE 7u15″.

Virenscanner: ???

Die Firma Microsoft gestattet es Kleinbetrieben, die Antivirensoftware “Microsoft® Windows Defender™” gemeinsam mit einer gültigen Windows-Lizenz auch zu gewerblichen Zwecken, kostenlos zu verwenden. Dummerweise ist der “Windows Defender” in einem groß angelegten Test des Heise Verlages, respektive der Zeitschrift “c’t Magazin” nur auf den vorletzten Platz gerutscht. (Quelle: c’t Magazin 05/2013, Seite 81)

In diesem Test wurden Trojaner aus aktuellen, realen E-Mails der Mitarbeiter des Heise-Verlags extrahiert und auf Testsystemen mit aktualisierten Virenscannern ausgeführt. Während der Testsieger Avira (neben der kostenfreien Version) nur einen einzigen Trojaner passieren ließ, passierte dieses dem Windows Defender 70 Mal. Es handelt sich hier ausschließlich um “brandneue” Schädlinge aus freier Wildbahn. Bei Trojanern, deren Alter eine Woche übersteigt, ist die Erkennungsrate bei allen getesteten Produkten gleich 100%.

Ein anderenr, kostenlose und kommerziell nutzbarer Virenscanner ist mir zur Zeit leider nicht bekannt. Da der Windows Defender gegen ältere Viren durchaus schützt, habe ich den Link widerstrebend auf der DVD gelassen.

Übrigens: Auch das in der ‘OpenSource im Studium’ enthaltene AVG Antivirus Free erreichte hier 66,5 (Minus-)Punkte. Die “Verhandlungen” mit Avira zwecks Aufnahme des Avira Free auf die OSiS laufen.

Wie ist denn JTL-WaWi so?

Ich habe noch kein Feedback bezüglich der kostenlosen Warenwirtschaft erhalten und würde mich freuen, wenn jemand seine Erfahrungen mit uns teilen würde.

Erscheinungstermin und Download

Die neue DVD ist ab sofort auf der Support-Webseite zum Download erhältlich!

 

Eine kleine Warnung

Anfang Dezember letzten Jahres habe ich in einem Vodafone-Shop in Neuss einen “kostenfreien 30-Tage-LTE-Test” geordert. Beim Vertragsabschluss hat der Sachbearbeiter mir tatsächlich noch den “30 Tage Test ab Lieferdatum” quittiert.

Umso irritierter war ich, als ich schließlich eine Rechnung bekam. O-Ton Vodafone Shop: “Die Kündigungsfrist ist auf 30 Tage befristet und man bekommt die Grundgebür für das LTE gutgeschrieben.” Andere Kosten sind nicht betroffen.

Zum Beispiel habe ich hier 4 Euro (!!) für eine Papier-Rechnung, da ich wegen des “kostenlosen Test” keine Kontodaten hinterlegt habe.

Das sieht dann so aus:

  • Vodafone LTE zuhause [...] monatlich 62,49 inkl. MwSt
  • Papierrechnung 4 Euro inkl. MwSt

Die Endgeräte-Lieferung wird dann erstattet: 54,85 werden gutgeschrieben für Rücksendung etc. Im Endeffekt bleiben 11,64 Euro übrig.

Ein “kostenloser Test” ist IMHO anders. Möglicherweise ein gewollter Kommunikationsfehler?

Jedenfalls ist mein nächster Handyvertrag nicht bei der Firma Vodafone. Sorry Jungs ihr seid nicht unsympathisch, aber ihr klärt uns auch nicht immer über die relevanten Dinge auf.

2,5/5 Punkten.

Die Kohle habe ich nun überwiesen. Werdet glücklich damit, aber ohne mich.