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Verehrte Kundin, verehrter Kunde!

Seit die allererste Spam-E-Mail am  1. Mai 1978 von Gary Thuerk (THUERK@DEC-MARLBORO) im Internet-Vorläufer Arpanet verschickt wurde, ist die "Unsolicited Email Message" (Deutsch: "unerwünschte elektronische Nachricht") zu einer erheblichen Plage geworden. Hatte die erste Spam-E-Mail noch 320 Empfänger, leiden heutzutage viele Milliarden von Empfängern, teilweise hunderte von Malen, daran.

Dennoch ist die E-Mail quietschfidel und erfreut sich im geschäftlichen Bereich immer noch äußerster Anerkennung. Wenn da nicht die vielen Werbungen wären...

Programmierer haben tausende Mannjahre damit verbracht, der Spamflut Herr zu werden - bisher mit leidlichem Erfolg. Denn: So smart eine Software auch sein mag, keine ist perfekt! Dabei wäre es kein Problem, wenn das System nur ab und zu eine Spam-E-Mail durch den Filter ließe. Schlimm ist: es geschieht ab und zu, daß eine legitime E-Mail von einer Rechenmaschine als Spam identifiziert wird, obwohl sie keine ist ("falsche Positive").

Hierzu schreibt Computerweekly treffend:

Die Konfiguration von Spam-Filtern ist das Wandeln auf dünnem Eis. Sind sie sehr streng eingestellt, sind sie effektiv. Allerdings gibt es auch eine hohe Chance, dass es zu vielen False Positives kommt. Möglicherweise blockiert die Software wichtige Nachrichten. Aus diesem Grund sehen viele Firmen davon ab, Spam-Filter oder Anti-Spam-Mechanismen einzusetzen. ( Quelle: https://www.computerweekly.com/de/definition/False-Positive-Falsch-Positiv )

Die entgültige Entscheidung, ob eine E-Mail Spam ist oder nicht, trifft mit absoluter Zuverlässigkeit immer erst der Mensch!

Die von uns erstellten und gehosteten Webseiten haben fast alle kommerziellen Charakter. Das Risiko, eine legitime E-Mail als Spam zu identifizieren und ungefragt zu löschen, ist nicht tragbar. Vielleicht löscht das Programm ja Ihren nächsten Auftrag?

Unsere Policy zum Umgang mit den uns anvertrauten Kunden-E-Mails ist folglich: Alles was für Ihre Adresse eingeht, wird auch zugestellt!

Dennoch setzen wir einige Hebel in Bewegung, Ihnen die Aussortierung der Spams zu erleichtern.

Spamfilter

Wir verwenden einen Spamfilter auf Serverseite, welcher Werbung an Hand vieler verschiedener und regelmäßig aktualisierter Regelsätze erkennt und markiert. Dabei erhält jeder Verstoß gegen Regeln und gute Sitten eine Punktzahl. Wird in der Summe eine bestimmte Punktzahl erreicht, wird die E-Mail im Betreff mit der Zeichenfolge: "***SPAM***" markiert.

Diesen Spamfilter können Sie über das Plesk-System für jede einzelne E-Mail ein- und ausschalten.

Sie können anhand der Zeichenfolge ***SPAM*** Ihr E-Mail-Programm anweisen, diese E-Mails gleich nach dem Empfang in den Spam-Ordner zu verschieben und vom Server zu löschen.

Für die zwei häufig verwendeten Mailprogramme "Microsoft Outlook" und "Mozilla Thunderbird" finden Sie eine Anleitung für die Aktivierung solch eines Filters unter diesem Artikel. Dies sollte Ihr Spamaufkommen erheblich reduzieren - beachten Sie aber bitte, daß jederzeit fälschlicherweise eine reguläre Nachricht darunter sein könnte. Es ist allein Ihre Aufgabe, diese Mails aus dem Spam-Ordner zu holen und zu bearbeiten.

Und wenn ich mal Spammen will?

Es geschieht ab und zu, daß unsere Kunden aus legitimem Interesse eine Massen-E-Mail versenden möchten. (Weihnachtsgrüße gehören unserer Meinung nach nicht zu den legitimen Gründen!) Unser Rechenzentrum beobachtet dieses Verhalten mit Argusaugen und sperrt unseren Mailserver über ihre Firewall, sofern dieser für eine gewisse Zeit mehr als eine nicht genannte Menge an E-Mails pro Stunde versendet.

Für den Versand von Massen-E-Mails ist ein Service wie Mailchimp wesentlich besser geeignet und bis zu einem gewissen Volumen auch kostenlos.

In Ihrem Namen kann übrigens niemand spammen. Wir implementieren das Sender Policy Framework ("SPF"), welches den Empfängern klipp und klar mitteilt, wer in Ihrem Namen E-Mails versenden kann.

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Mailchimp.com ist ein Service für den Versand von Massen-E-Mails. Der Service ist bis zu 2.000 Empfänger und 12.000 E-Mails im Monat kostenlos.

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Microsoft Outlook ist die professionelle E-Mail-Software des Redmonter Konzerns Microsoft. Eine Anleitung zur Einstellung des Filters finden Sie in Kürze hier.

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Mozilla Thunderbird ist die häufig genutzte, kostenlose Software der Mozilla Foundation. Eine Anleitung zur Einstellung des Filters finden Sie in Kürze hier.