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Ab sofort gilt wieder die ursprüngliche Rufnummer meiner Visitenkarte. Die temporäre Rufnummer (0176-***) ist erloschen!Es sind nur noch 24 Tage bis Weihnachten und das erste Türchen des Adventskalenders bringt Ihnen heute die frische CD ‘OpenSource im Studium’,Ausgabe Dezember 2011. In der müden Weihnachtszeit werden Programmierer munter,daher sind dieses Mal sehr viele Updates erschienen,allen voran LibreOffice 3.4.4,welches etliche Bugfixes enthält. Ich wünsche allen Besuchern einen beschaulichen Advent und natürlich viel Erfolg beim Studium! Vielleicht hat jemand diese ernüchternde Botschaft beim morgendlichen Einschalten des Computers schon einmal gesehen. Diese lapidare Meldung,in weißer Schrift auf schwarzem Grund,kennzeichnet den vollständigen Ausfall der Systemfestplatte und damit den Betriebssystemstod des Computers. Wenn es einmal so weit gekommen ist,wird es Zeit,die Datensicherung zu kontrollieren –wohl dem,der diese Arbeit regelmäßig vornimmt,denn er kann wenigstens ruhig schlafen. Das Wiederherstellen eines Totalverlusts ist mühsam und sehr zeitaufwendig. Die Installation von Microsoft Windows 7 und aller Patches,Anwenderprogramme mit ihren Updates und dem Wiederherstellen aller Einstellungen,Vorlagen,Daten,Kennwörtern und Lesezeichen nimmt mühelos mehrere Tage Ihrer Arbeitszeit in Anspruch und selbst Monate später werden Sie noch das ein oder andere kleine Tool vermissen,das mit dem alten System untergegangen ist. In den meisten Fällen muß es nicht so weit kommen,denn:der kluge PC-Nutzer baut vor. Moderne Festplatten sind mit einer Selbstdiagnose ausgestattet,dem sogenannten S.M.A.R.T. (Self-Monitoring,Analysis and Reporting Technology),welches die Festplattenparameter laufend überwacht und im Fehlerfall sofort eine Warnmeldung generiert. Dummerweise sind die gängigen Betriebssysteme nicht von Hause aus mit einem passenden Werkzeug ausgestattet,welches eine solchermaßen generierte Warnmeldung dem Anwender grafisch aufbereitet und möglichst noch mit einem Warnklang versehen multimedial präsentiert,um die notwendige Aufmerksamkeit zu erheischen. Abhilfe schaffen hier Programme,wie das Ashampoo HDD Control 2,welches die “Gesundheit”des Laufwerks in einer Prozentzahl zusammenfasst und bei einer Verschlechterung des “Gesundheitszustandes”mehr oder weniger laut,Alarm anklingelt. Bereits eine Gesundheit unter 90% sollte bei jedem Anwender Panikanfälle auslösen. Spätestens jetzt stiefelt der Datensicherheitsbewusste Anwender in ein Geschäft und kauft sich eine frische Festplatte. Die Aufgabe muß nun sein,den Inhalt der alten Festplatte zielstrebig und ohne Datenverlust auf den neuen Datenträger zu kopieren. Dieser Vorgang nennt sich “Klonen”. Hier kommt Datensicherungssoftware,wie das besonders anwenderfreundliche (aber kostenpflichtige) Macrium Reflect zur Anwendung,welches das Klonen der Systemfestplatte auch bei laufender Arbeit erlaubt. Nach Abschluß des Klonvorgangs wird der Rechner einfach heruntergefahren,die alte Festplatte ausgebaut,die neue Festplatte eingebaut und mit exakt denselben Kabeln verbunden. Nach dem Neustart verhält sich Ihr System exakt wie vor der Reparatur. Alle Anwendungsprogramme und alle Einstellungen sind an ihrem gewohnten Platz. Auch wenn die alte Festplatte noch funktionsfähig ist,sollte sie nicht mehr für die Sicherung,oder Speicherung von Nutzdaten verwendet werden. Höchstens als Sicherung der Sicherung,oder zum Datenaustausch mit Freunden sollte sie herangezogen werden,da für eine Datenintegrität in keinem Fall garantiert werden kann. Die S.M.A.R.T. Werte können übrigens nicht überschrieben,oder zurückgesetzt werden (zumindest ist keine Software dafür bekannt). Somit kann jeder Festplattenkäufer nachvollziehen,ob ihm wirklich vom Händler eine fabrikfrische Festplatte verkauft,oder vielmehr eine lahme Flugente mit über 1000 Flugstunden als Neuware untergejubelt wurde. Da sehe ich gerade auf einer drittklassigen Webseite einen Werbebanner mit der Aufschrift:“Werbeblocker sind Zensur”. Wo ist der Denkfehler? Logisch:Eine Zensur ist ein politisches Verfahren,Inhalte zu kontrollieren. Das heißt,eine Zensur beinhaltet eine Entmündigung des Bürgers durch eine politische Maßnahme. Werbeblocker sind allerdings von den betroffenen Personen selber eingerichtet –und zwar mit deren ausdrücklichem Einverständnis. Mein Vorschlag:“Bitte schalten Sie Ihren Werbeblocker aus,diese Webseite finanziert sich durch Werbung!” Die bekannte CD ‘OpenSource im Studium’ist übrigens seit 2004 werbefrei erhältlich. | ||||||
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