Da lese ich quasi täglich darüber, wie billig doch Amazons S3 Online-Speicherservice, oder dessen “Cloud Computing” service ist.
Leider aber kann ich lesen, denn so weit ist es mit dem “preiswert” nicht. Insbesondere im privaten Bereich, wo die Administrationskosten quasi Null sind, ist Amazon S3 ein echter Geldfaktor.
Laßt es uns einmal vergleichen: Ich habe gerade eine typische 500 GB-Festplatte gekauft. Netto sind darauf 465 GB verfügbar. Diese Festplatte hat mich netto 39 Euro gekostet.
Auf Amazon S3 kosten 465 GB (* 0,15 US$ cent/monat) ebenso US$ 69,75. Pro Monat. Bei einer Lebensdauer einer Festplatte von nur 3 Jahren sind das 2.511 US$ pro Festplatte.
Geiles Geschäftsmodell mit Leuten, die nicht rechnen können.

Bei deiner Beispielrechnung hast du vergessen, bei deiner Referenzfestplatte die Kosten für den ‘Netzwerkanschluß’ einzubeziehen.
Lieber Jens, natürlich hast du völlig recht. Aber im Sinne einer ausgewogenen Berichterstattung habe ich dafür auch die Kosten für das Aufladen (und eventuelles Herunterladen) der Daten auf Amazon S3 “vergessen”.
Das sind bei 465 GB Nettodaten ab dem 1. Juli 2010 stattliche 0,10 US$ pro Gigabyte, oder US$46,50 (zur Zeit aber noch kostenlos). Will man die Daten auch noch irgendwann herunterladen, schlägt das pro Ladevorgang mit weiteren US$69,72 zu Buche (US$ 0,15 pro GB Nutzdaten).
Ich möchte den Service von Amazon nicht schlecht machen – das Speichern von Daten ist bei Verwendung der anderen Amazon-Dienste durch die enge Verzahnung zwischen den Diensten absolut sinnvoll. Was nicht sinnvoll ist, ist die Verwendung von S3 als reines Backupmedium.
[...] billig, ey! Die Zweite! Vor kurzer Zeit habe ich über die erhöhten Gebühren des Amazon S3 Speicherservice gewettert, daher nun im Sinne einer ausgewogenen Berichterstattung [...]